Zum Inhalt springen

19.10.2022

Neuer Partnerbetrieb – Emil’s Bio-Manufaktur

Willkommen Michael Wiese. Nach dem Motto „doppelt hält besser“ begrüßen wir Michael Wiese gleich zweimal bei der Regionalwert AG Freiburg. Der Geschäftsführer von Emil`s Bio-Manufaktur  wurde bei der diesjährigen Hauptversammlung in den Aufsichtsrat der Regionalwert AG gewählt und herzlich aufgenommen. Mit seiner Bio-Manufaktur ist er aber auch neues Mitglied in unserem Partnerbetrieb-Netzwerk. Das finden wir klasse, denn deren Firmenphilosophie geht sogar „beyond bio“. Wo z.B. Biorichtlinien eine Anzahl an Zusatzstoffe erlauben würden, finden wir bei den Produkten von Emil’s Bio-Manufaktur Null-Komma-Null Konservierungsstoffe und Co.. Die Macher der leckeren Soßen, Dips und Dressings werden von der Presse für ihren konsequenten Verzicht auf Zusatzstoffe bereits als die „Reinheits-Pioniere“ bezeichnet.

Im festen Glauben, dass Convenience-Produkte nicht schlecht sein müssen, hat Michael Wiese mit Geschäftspartner Jens Wage 2009 den Sprung ins kalte Wasser gewagt und die Manufaktur als Quereinsteiger zum heutigen Erfolg geführt. Sämtliche Auszeichnungen beweisen, dass wir nicht ohne Grund Fan von diesen Produkten sind – umso mehr freut es uns, dass wir in Zukunft auf unseren Lieblingssoßen und Dips das Regionalwert AG Logo vorfinden werden und unser Netzwerk von Verbindungen wie diesen richtig viel Erfahrung und Austausch mitnehmen kann.

Herzlich Willkommen!

14.09.2022

SWR: Ökologische Aktiengesellschaft

Der SWR wollte es wissen. Was steckt hinter der Regionalwert AG, wie passt ökologisches Wirtschaften und Aktien zusammen und wie hat man das Netzwerk zu verstehen?

Die SWR Reporterin Ulrike Nehrbaß hat uns einen Tag lang mit Filmteam und Mikrofon ausgestattet für die Sendung „natürlich!“ begleitet. Daraus ist ein 10minütiger Beitrag entstanden der einige Vertreter unseres Partner-Netzwerks vorstellt. Und auch der Regionalwert AG Freiburg Vorstand Dr. Andreas Heck bekommt die Möglichkeit gibt auf künstlerische Art das Netzwerk der Regionalwert AG’s zu erläutern.

Lange Rede, ganz viel Sinn, hier geht es zur Aufzeichnung:

Ökologische Aktiengesellschaft, Sendung „natürlich“ vom 12.09.22, SWR

 

 

 

12.08.2022

Neuer Partnerbetrieb – der Fixenaturhof

Willkommen, Melanie und Gerhard Göppert aus Schuttertal. Mit ihrem landwirtschaftlichen Rinder-Betrieb und der Herstellung von Naturseifen, passt das Schuttertäler Power-Paar als neues Mitglied prima zu unserem bestehenden und ständig wachsenden Netzwerk. Der Zukunft sehen der Fleisch-Erzeuger und die Bauernhofpädagogin, Seifensiederin und Autorin trotz derzeitiger Herausforderungen optimistisch entgegen.

Die Produkte

Naturseifen – Melanie Göppert hat schon vor 15 Jahren durch ein zufälliges Gespräch mit einer Landwirtin ihre Leidenschaft für die Herstellung von Natur-Seifen entdeckt. Mit der Kraft der Natur bringt sie mit ihren von Hand hergestellten Seifen nur das Beste und das Maximum an Qualität in unsere Haushalts-, Körper- und Wäschepflege.

Weidefleisch in Bio-Qualität – Gerhard Göppert mags bunt. Darum sind seine Herden auch unterschiedlich gemischt mit Rinderrassen wie Saler, Vorderwälder und Limousin – für eine gute Fleischproduktion. Seine Rinderherden stehen auf mehreren Weiden im Schuttertal verteilt. Bei der Zusammenstellung der kleinen Herden wählt Gerhard die beste Konstellation was Charaktere und Bedürfnisse der jeweiligen Rinder betrifft. Der bewusste Verzicht auf Silage, die gesunde Bewegung auf der Weide und die artgerechte Tierhaltung nach Bio-Richtlinien spiegelt sich in der Fleischqualität wider.

So ticken die Menschen dahinter

Melanie hat eine Mission. Sie möchte die Menschen ihn ihrem Umfeld das Bewusstsein für einen naturnahen und plastikfreien Umgang im Haushalt, Badezimmer und bei der Wäschepflege schärfen. In ihrem Buch „Zero Waste – Kosmetik“ ist es Melanie gelungen ihre Erfahrung der vergangenen Jahre zu verschriftlichen und weckt Lust auf selbst hergestellte Kosmetik. Natürlich ohne Plastik. Wer den persönlichen Kontakt bevorzugt, kann auch Kurse bei Melanie buchen. Derzeit ist sie auf der Suche nach Zero Waste Botschafter:innen, die ihre Mission teilen und mit ihr weiter in diese Welt hinaustragen möchten.

Gerhard legt weiterhin seinen Fokus auf die Direktvermarktung seiner Fleischpakete, die meistens schon ausverkauft sind, bevor das Tier geschlachtet ist. 15 Tiere pro Jahr vermarktet er in Form von 10 Kg Fleischpaketen, Wurstware und selbst die Knochen werden für die Herstellung von Rinderkraftbrühe verwendet. Immer ausverkauft – das spricht für die hervorragenden Qualität und die Treue der Stammkunden.

Das ist geplant

Der Fixenaturhof ist ein altes Bauernhofgebäude, das noch ganz viel Potenzial für mehr Naturerlebnis bietet. Und genau das möchten die beiden nun ausschöpfen. Der Bauernhof soll umgebaut werden, um noch mehr Platz für die Vermittlung von Naturwissen zu schaffen.

Gerhard wird weiterhin hauptsächlich von seinen Rindern beansprucht und sorgt damit für den Bauernhofcharakter auf dem Fixenaturhof, während Melanie sich freut all ihr Wissen an Interessierte weiterzugeben und ihren Beitrag für weniger Plastikbedarf zu leisten.

29.04.2022

Abschlusskonferenz „Wertbildung im Dialog“

Nach einem Jahr Forschungs- und Bildungsarbeit war es am am 8. April 2022 endlich soweit. Bei der Abschlusskonferenz von „Wertbildung im Dialog“ im Historischen Kaufhaus in Freiburg konnten wir über 70 Menschen vor Ort und im Livestream an den Ergebnissen und den Diskussionen teilhaben lassen.

Konsens – Veränderungen sind notwendig

Das Grußwort sprach Christian Hiß (Gründer und Vorstand der Regionalwert AG Freiburg).
In seinem Rückblick auf das Projektjahr fasste er die Motivation und die Inhalte des Projekts zusammen.
Im Anschluß stellte Richard Tuth vom Badenova-Innovationsfonds, dem Förderer unseres Projekts, die Wichtigkeit von Innovationsprojekten im Klimaschutz heraus.
Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, Agrarexperte und ehemaliges Mitglied der Zukunftskommission Landwirtschaft, legte in seiner starken Keynote den den Zuhörer*innen die Wichtigkeit von Forschungsprojekten wie „Wertbildung im Dialog“ nahe. Aus der Perspektive Mitglied der „Zukunftskommission Landwirtschaft“ der Bundesregierung machte er deutlich, dass das „jetzt handeln“ unabdingbar ist. Dabei hob er die Gemeinsamkeit der „Zukunftsmission Landwirtschaft“ und „Wertbildung im Dialog“ hervor: Brücken zu bauen zwischen allen beteiligten Akteur*innen.

Spannende Projektergebnisse

Als Projektleitung und wissenschaftliche Mitarbeiterin präsentierten Dr. Jenny Lay-Kumar und Emilie Fus die aufschlussreichen Forschungsergebnisse, die sich im Projekt „Wertbildung im Dialog“ herauskristallisiert haben. Der partizipative Prozess und die Methode “Wertbildung im Dialog” wurde von der Bevölkerung angenommen.Die befragten Bürger*innen bewerteten die Dimension “Ökologie” als wichtigste der drei Dimensionen „Ökologie“, „Soziales“ und „Regionale Wirtschaft“, die durch   landwirtschaftliche Fördergelder gefördert werden. Spannend auch: 43% der Teilnehmenden bewerten die aktuelle Höhe der EU-Fördergelder für die Landwirtschaft als (eher) niedrig und 76% befürworten stark, die Gelder stärker an Nachhaltigkeitskriterien zu koppeln.

Perspektivenvielfalt und Einigkeit in der Diskussion

Nach einem anregenden Austausch in der Kaffeepause, die einen angeregten Austausch zwischen den Teilnehmende ermöglichte, ging es weiter mit einer Podiumsdiskussion. Daran nahmen fünf gesellschaftliche Akteure teil: Paul Mackay, Mitglied des Stiftungsrats des WWF Deutschland, machte deutlich, wie wichtig die Rolle der Finanzwirtschaft und von Unternehmen bei der Bewältigung der Krisen unserer Zeit ist. Die Rolle der Zivilgesellschaft stellte Konstanze Lehn als Sprecherin des Ernährungsrats Freiburg & Region heraus. Geeske Dierken von der bundesweiten Landwirtschafts-Arbeitsgruppe von Fridays for Future machte auf die Notwendigkeit des gesellschaftlichen Dialogs notwendig. Es ist zentral, die multiplen Krisen unserer Zeit zusammen zu denken, von Biodiversitätskrise über Corona-Pandemie bis hin zur Klimakrise. Martin Linser, Vorsitzender des BLHV (Bauernverband) Freiburg, machte auf die Ängste und Nöte landwirtschaftlicher Betriebe aufmerksam, was Christian Hiß aufgriff. Durch „Wertbildung im Dialog“ und vorherige Projekte, wie „Richtig Rechnen“ und „QuartaVista“, werden genau diese Probleme adressiert, so Hiß. In einem Punkt waren sich alle Diskussionsteilnehmer*innen einig: Nachhaltigkeitsleistungen der Landwirtschaft müssen honoriert werden, und zwar schnell.

Wir haben noch viel vor

Am Ende der Veranstaltung ordnete Dr. Andreas Heck, Vorstand der Regionalwert AG, das Projekt in den Gesamtkontext ein. Mit dem Ende der Abschlusskonferenz ist das Projekt noch nicht vorbei und es werden weitere Projekte folgen. Dem Thema der Honorierung von Nachhaltigkeitsleistungen in der Landwirtschaft ist für die Regionalwert AG zentral und es gibt bereits viele Ideen, wie die Projektergebnisse weitere Verwendung finden können.

Abschlusskonferenz verpasst?

Sie konnten nicht teilnehmen, oder möchten die Redebeiträge, Ergebnisse, und Diskussionen noch einmal in Ruhe anschauen? Dann nutzen Sie die Möglichkeit und schauen Sie die Aufzeichnung der Veranstaltung an.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

31.03.2022

regiosöl Projekttreffen auf Haus Bollheim

Am 22. und 23. März 2022 fand ein weiteres fruchtbares Treffen der regiosöl-Projektpartner*innen statt. Diesmal trafen wir uns im Rheinland und freuten uns, Gäste auf dem schönen landwirtschaftlichen Betrieb Haus Bollheim sein zu können, welchen wir von Betriebsleiter Hans Hagenow ausführlich gezeigt und erläutert bekamen. Der Partnerbetrieb der Regionalwert AG Rheinland ist auch Projektteilnehmer und machte mit seiner Regionalwert-Leistungsrechnung eindrucksvoll deutlich, wie viele Nachhaltigkeitsleistungen sein Bio-Betrieb erbringt (https://www.bollheim.de/regionalwertmatrix/).

Insgesamt konnten wir das zweitägig Partnertreffen nutzen, um intensiv die Ergebnisse der Datenauswertung der Regionalwert AG Freiburg zu diskutieren und das weitere Vorgehen für das fortlaufende Projekt zu besprechen. Während die Projektpartnerinnen sich nun der Erstellung von regionalen Profilen und Handlungssansätzen für gesellschaftliche Leistungen widmen, neigt sich für die Regionalwert AG Freiburg und die Regionalwert Impuls GmbH die Projektzeit bereits dem Ende zu. Bis Ende April werden letztere nun die Ergebnisse ihres Arbeitspaketes, die Erfassung und Auswertung der Daten von gut 60 Bio-Betrieben, in einem Bericht zusammenfassen.

14.02.2022

Dialogveranstaltung: Jetzt haben Sie das Wort! Die Gesellschaft im Austausch mit der Landwirtschaft

Jetzt sind Sie gefragt. Das Forschungs- und Bildungsprojekt Wertbildung im Dialog will’s wissen. Und zwar von Ihnen. Gehen Sie mit uns und der Landwirtschaft in den Austausch. Wie würden Sie öffentliche Gelder verteilen, wenn Sie über die Fördertöpfe entscheiden könnten? Was sind Ihnen die Nachhaltigkeitsleistungen in der Landwirtschaft wert? Und wie stehen eigentlich Menschen, die von der Landwirtschaft leben, zu diesen Themen?

Mitten im Spannungsfeld zwischen der Nachfrage nach günstigen Lebensmitteln und dem wachsenden Wunsch der Gesellschaft nach mehr Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft, setzt das Projekt Wertbildung im Dialog an.

Der erste Teil des Projekts ist mit unserer aufschlussreichen Umfrage zu relevanten Nachhaltigkeitsthemen mit knapp 600 Teilnehmenden erfolgreich abgeschlossen.

Jetzt gehen wir mit der Dialogveranstaltung den nächsten Schritt. Im persönlichen Austausch wollen wir mit Ihnen diese Themen vertiefen und die Stimmen der Bürger*innen aus Freiburg und der Region hören. Wir sind ganz Ohr. 

Was:

ONLINE – Dialogveranstaltung: Jetzt haben Sie das Wort!

die Gesellschaft im Austausch mit der Landwirtschaft

Ein Impulsvortrag der Regionalwert AG Freiburg mit anschließend interaktivem World Café:

Dialog zwischen Landwirtschaft, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und kommunaler Verwaltung.

Wann:

entweder

Mittwoch, 23.02.2022 von 17 bis 18.30 Uhr

oder

Donnerstag, 03.03.2022 von 19 bis 20.30 Uhr

Wo: über Zoom (Link bei Anmeldung)

JETZT Anmelden:

Mittwoch, 23.02.2022:
https://us06web.zoom.us/meeting/register/tZwkdO2oqD8iHNQ1WWGrqd3RhA-7LDNc8ScG

Donnerstag, 03.03.2022:
https://us06web.zoom.us/meeting/register/tZIkf-mqpzoqE9LqWAaWLH2-f_sSN5-Rhizd

P.S: Save the date: Bei der Abschlusskonferenz am 8. April – nachmittags, Freiburg Innenstadt – werden die Ergebnisse des Projekts präsentiert. Weitere Infos demnächst…

„Wertbildung im Dialog“ ist ein Forschungsprojekt von Regionalwert AG Freiburg, Agronauten e.V., Biomusterregion und Ernährungsrat Freiburg und Region, gefördert durch den Innovationsfonds Wasser- und Klimaschutz der Badenova AG & Co. KG. Im Anschluss an die Umfrage wird es Dialogveranstaltungen geben, um die Ergebnisse zu diskutieren. Für weitere Informationen gerne unsere Website:

https://www.regionalwert-ag.de/forschungsprojekte-der-regionalwert-ag-freiburg/wertbildung-im-dialog/

23.09.2021

Einladung zum Workshop am 6.10.21: „Was ist uns eine nachhaltige Landwirtschaft wert?“

Regionalwert AG Freiburg und Ernährungsrat Freiburg und Region laden ein zum interaktiven Online-Workshop! Hier findet Wertbildung in Aktion statt – diskutieren Sie mit!

Einladung zum Workshop: Was ist uns eine nachhaltige Landwirtschaft wert? Workshop am 11. November! – Ernährungsrat Freiburg (ernaehrungsrat-freiburg.de)

Anmeldelink: https://cloud.ernaehrungsrat-freiburg.de/index.php/apps/forms/94KKDmndbPnRPjJJ

Der Workshop ist Teil des Forschungsprojekts „Wertbildung zu Leistungen nachhaltigen Wirtschaftens der Landwirtschaft in der Region im Dialog mit der Gesellschaft“.

Weitere Informationen zum Projekt gibt es hier

17.09.2021

regiosöl Projekttreffen in Frankfurt(Main)

Am 8. und 9. September 2021 fand ein weiteres regiosöl-Projekttreffen in den Räumlichkeiten des IflS (Institut für ländliche Strukturforschung) in Frankfurt am Main statt.

Das vom BÖLN geförderte Projekt regiosöl soll die sozialen und ökologischen Leistungen des Ökolandbaus auf betrieblicher Ebene differenziert erfassen, bewerten und sichtbar machen. Mit dem Vorgehen wird die Voraussetzung für eine angemessene Honorierung nachhaltigen Wirtschaftens in der Landwirtschaft geschaffen.

Während den 1,5 intensiven Arbeitstagen arbeitete das regiosöl-Team an der spezifischen Ausarbeitung des regionaler Leistungsfaktoren, die insbesondere gesellschaftliche Leistungen  nachweisen und offenlegen, die der Region zugutekommen.  Weitere Themen waren das Vorgehen der betrieblichen Akquise, Konzepte zur Datenauswertung und -verarbeitung, die Planung von Workshops und Veranstaltungen, sowie viele weitere Themen, die das Projekt weiter voranschreiten lassen.

Aktuell suchen wir noch landwirtschaftliche Bio-Betriebe aus Nordhessen und dem Rheinland, die im Rahmen des regiosöl-Projekts die Regionalwert-Nachhaltigkeitsanalyse, die Regionalwert-Leistungsrechnung und die regiosöl-Kennzahlen ausfüllen und sich so am Projekt beteiligen. Die Teilnahme ist für den Betrieb kostenfrei. Die Akquise ist bereits gut angelaufen, aber es werden noch einige weitere Betriebe gesucht.

Insgesamt war die Stimmung im Team sehr gut, es fanden intensive Diskussionen statt und die nächsten Schritte wurden geklärt.

Gutes Essen und ein paar Einblicke in die Innenstadt gab es auch und unser Fazit ist: Ideen für eine grünere Zukunft der Landwirtschaft lassen sich bei regionalen Gerichten mit Frankfurter grüner Soße besonders gut diskutieren.

IfLS – Referenzen – regiosöl

regiosoel – Regionalwert Impuls (regionalwert-impuls.de)

27.08.2021

Neuauflage des „Regionalwert AG“ Buchs

Die 2. Auflage des Buchs „Regionalwert AG – Mit Bürgeraktien die regionale Ökonomie stärken“ von Christian Hiß ist erschienen.

Darin geht es u.a. um die Frage wie wir kleinere landwirtschaftliche Betriebe und die Vielfalt unserer Region langfristig erhalten können. Die nun erschienene Neuausgabe zeigt, wie viel sich in den letzten Jahren bereits verändert hat und dass ein grundlegender Wandel in der wirtschaftlichen Bewertung der Land- und Ernährungswirtschaft hierfür unumgänglich ist.

Sichern Sie sich jetzt Ihre Ausgabe beim Herder Verlag.

14.07.2021

Vorstellung des Regionalwert Modells an spanische Experten

Am 29. Und 30. Juni 2021 fand der Online-Kurs „Einführung in Soziale Innovationen in der Landwirtschaft“ statt. Geleitet wurde er von unserer Mitarbeiterin Elena Parra für das soziale Innovationszentrum „La Noria“, mit Sitz in Malaga (Spanien). (https://www.malaga.es/)

Das Ziel des Kurses war es soziale Innovationen zu erkennen und in ländlichen Räumen zu fördern. Die Teilnehmer*innen kamen aus dem Landwirtschaftssektor und aus der Verwaltung. Die Hauptthemen waren die Probleme und die Herausforderungen im landwirtschaftlichen Sektor und aktuelle Trends und Alternativen, die das Paradigma verändern. Das Konzept der Ökosystemdienstleistungen und nachhaltige Ernährungssysteme wurden behandelt. Soziale Innovationen in der Landwirtschaft können Betriebsleiter*innen helfen ihre Nachhaltigkeitsleistungen zu kommunizieren, Transparenz in die Wertschöpfungskette einzubringen, Kooperationen zwischen Unternehmen aufzubauen und den Herausforderungen der industrialisierten Landwirtschaft zu begegnen.

Verschiedene Best Practice Beispiele von Projekten mit sozialer Innovation, die in Spanien, Portugal und Deutschland beheimatet sind, wurden vorgestellt. Der portugiesische Verein „Fruta Feia“ tritt gegen die Lebensmittelverschwendung ein: Seine Mitglieder abonnieren Kisten mit Obst und Gemüse, das den optischen Qualitätsansprüchen der Supermärkte und des Lebensmittelhandels nicht entspricht.

Der Verein Alvelal hat sich aufgemacht ein Gebiet in Spanien durch Ökolandwirtschaft zu regenerieren. „La Bolina“ bietet eine Abo-Kiste mit Gemüse und Obst an, und beschäftigt Geflüchtete in seinem Betrieb. Diese und andere Projekte waren eingeladen über ihre Erfahrungen zu erzählen. Von der Regionalwert AG Freiburg hat Emilie Fus über das Konzept der Bürgerbeteiligung für eine nachhaltige, regionale Landwirtschaft gesprochen. Auch die Richtig Rechnen Methode und die Bewertung von unsichtbaren sozial-ökologische Leistung in der Landwirtschaft wurden vorgestellt.

Regionalwert Newsletter

Immer up to date! Einfach zum Newsletter anmelden und maximal einmal monatlich relevante Inhalte erhalten: