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02.04.2026

Netzwerktreffen in Waldkirch

Partnerbetriebe stehen im Mittelpunkt

Beim zweiten Partnertreffen in diesem Jahr luden wir unsere Partnerbetriebe nach Waldkirch ins ehemalige Gefängnis ein. Das Treffen am neuen Standort der Regionalwert AG Freiburg-Südbaden stand unter der zentrale Frage: Wie entwickeln wir unser Netzwerk weiter, sodass die Partnerbetriebe langfristig und konkret davon profitieren?

Ein gemeinsames Verständnis zog sich dabei durch die Gespräche des Tages: Die Partnerbetriebe stehen im Zentrum unseres Wirkens! Es geht dabei um mehr als reine Vernetzung, nämlich um konkrete Zusammenarbeit, gegenseitige Unterstützung und gemeinsames Lernen im Alltag. Dieses Selbstverständnis ist bereits in der Satzung der Bürgeraktiengesellschaft verankert. Dort heißt es, dass die Partnerbetriebe in ihrer Zusammenarbeit eine Chance sehen, Synergien in ökonomischer, regionaler, sozialer und ökologischer Hinsicht zu nutzen und zu fördern. Ebenso gehört dazu, voneinander zu lernen und Wissen zum wechselseitigen Vorteil auszutauschen. Damit die Zusammenarbeit stärker wird, braucht es zusätzliche wirtschaftliche Kompetenz im Netzwerk. Dazu gehört es, gezielt mit weiteren Partnern zusammenzuarbeiten, die durch Beratung, aber auch durch konkrete Angebote und Umsetzungsstärke praktisch unterstützen können.

Erste Schritte in diese Richtung sind bereits gemacht:

Mit den EWS konnten wir eine assoziierte Partnerin im Energiebereich gewinnen. Außerdem wurde den Partnerbetrieben an diesem Abend ein regionaler Experte für Versicherungsfragen vorgestellt, der bei Bedarf unterstützend zur Seite steht. Darüber hinaus sind wir mit weiteren regionalen Unternehmen im Gespräch, um die wirtschaftliche Entwicklung unseres Netzwerks aktiv voranzutreiben.

Neben der wirtschaftlichen Perspektive spielte beim Treffen auch die soziale Dimension eine wichtige Rolle. Mit der Beteiligung der DreisamWerke gGmbH an dem Biomarkt Waage wird gezielt Inklusionskompetenz in das Netzwerk eingebunden. Für uns ist das ein wichtiger Schritt, um soziale Verantwortung konkret zu leben.

Der Wertschöpfungsverbund wächst aktuell also nicht nur in der Zahl der Beteiligten, sondern auch in seiner Qualität. Für die Partnerbetriebe entstehen dadurch neue Möglichkeiten innerhalb der regionalen Struktur im Netzwerk. Gleichzeitig wird ein zentraler Anspruch der Regionalwert AG konkret: nicht einzelne Akteure sollen von den Angeboten profitieren, sondern der Verbund als Ganzes. Beim Treffen in Waldkirch wurde einmal mehr deutlich: Eine starke regionale Lebensmittelwirtschaft entsteht nicht von allein. Sie wächst, wenn Betriebe, Unternehmen und engagierte Menschen verbindlich zusammenarbeiten.

02.04.2026

Inklusion als Vorteil

Mitgesellschafter erweitert Perspektive

Unser Regionalwert Biomarkt Waage in Emmendingen gewinnt mit den DreisamWerken gGmbH eine neue Partnerin. Gemeinsam mit BODAN, der Regionalwert AG und dem Team vor Ort soll der Laden künftig nicht nur nachhaltig und regional stark aufgestellt bleiben, sondern auch soziale Teilhabe stärker mitdenken.

Die DreisamWerke gGmbH wurden 2014 gegründet und sind ein zertifiziertes Inklusionsunternehmen mit Standorten in Waldkirch, Freiburg und Vaihingen an der Enz. Ziel des Unternehmens ist es, Menschen mit Schwerbehinderung dauerhaft und gleichberechtigt in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. Für die Regionalwert AG Freiburg-Südbaden eröffnet diese Zusammenarbeit eine wichtige Entwicklungsperspektive: Das Thema Inklusion, das bereits im Selbstverständnis der Regionalwert angelegt ist, soll im Netzwerk künftig eine noch stärkere Rolle spielen.

Der Gründer Klaus Pleuler leitet den Biomarkt Waage weiterhin gemeinsam mit seiner Partnerin Barbara Erb. Das bestehende Profil des Marktes wird durch die neue Partnerschaft sinnvoll ergänzt: um eine stärkere soziale Perspektive innerhalb einer nachhaltigen regionalen Entwicklung. Auch der Naturkostgroßhandel BODAN als Werte-Botschafter und Entwicklungspartner für Wertschöpfungskreisläufe unterstützt diesen Weg. Gemeinsam wollen die Beteiligten den Biomarkt Waage nachhaltig stärken und weiterentwickeln.

Mit der Zusammenarbeit mit den DreisamWerken stärken wir den Biomarkt Waage nicht nur wirtschaftlich und regional, sondern auch in einer wichtigen sozialen Dimension. Für uns ist das ein konsequenter Schritt, weil nachhaltige Entwicklung immer auch die Frage einschließt, wie Teilhabe und gute Arbeit in unserer Region ermöglicht werden.“ – sagt Peter Jürges, Vorstand der Regionalwert AG Freiburg-Südbaden

11.03.2026

Der Wert in unserem Boden –

aber die Wirtschaft sieht ihn oft nicht.

Schätze im Boden
Fruchtbare Böden entstehen auf landwirtschaftlichen Betrieben – werden im Markt aber oft nicht sichtbar. Foto by Felix Groteloh

Das Wirtschaftsmagazin brand eins berichtet aktuell über ein kommunales Pilotprojekt, das eine zentrale Frage der Landwirtschaft neu stellt:

 

Wie lassen sich Gemeinwohlleistungen landwirtschaftlicher Betriebe sichtbar machen?

Landwirtschaft produziert Lebensmittel. Doch sie leistet weit mehr als das. Sie erhält fruchtbare Böden, fördert Artenvielfalt, schützt Wasser, schafft Ausbildungsplätze und stärkt regionale Wirtschaftskreisläufe. Vieles davon ist für unsere Gesellschaft unverzichtbar – in der klassischen betriebswirtschaftlichen Logik bleibt es jedoch oft unsichtbar. Genau an diesem Punkt setzt die Regionalwert-Leistungsrechnung an. Sie erfasst anhand von mehreren hundert Kennzahlen ökologische, soziale und regionalökonomische Leistungen landwirtschaftlicher Betriebe und übersetzt sie in einen finanziellen Wert.

Damit verbindet der Ansatz von Christian Hiß zwei Perspektiven, die in der Praxis oft getrennt voneinander betrachtet werden: die wirtschaftliche Realität landwirtschaftlicher Betriebe und ihren Beitrag zum Gemeinwohl. Ziel ist es, Leistungen sichtbar zu machen, die bislang kaum in Buchhaltung, Preisen oder politischen Steuerungsinstrumenten auftauchen – obwohl sie für die Zukunftsfähigkeit unseres Ernährungssystems zentral sind. Spannend daran ist die politische und gesellschaftliche Konsequenz. Denn sobald Leistungen sichtbar und nachvollziehbar werden, stellt sich die nächste Frage mit neuer Klarheit:

Wie können sie anerkannt und vergütet werden?

Aus der Lebensmittelwirtschaft gibt es bereits praktische Anwendungen. Die Bio-Brauerei Neumarkter Lammsbräu verwendet ein Prozent des Umsatzes, rund 300.000 Euro, für ein Vergütungsmodell an ihre landwirtschaftlichen Lieferanten, das sich am Nachhaltigkeitsgrad der Leistungsrechnung orientiert.

Die Stadt Neumarkt in der Oberpfalz nutzt ebenfalls die Regionalwert-Leistungsrechnung in einem kommunalen Pilotprojekt, um Gemeinwohlleistungen landwirtschaftlicher Betriebe systematisch zu erfassen. Auch die Bodenallianz der Stadt Pfaffenhofen greift auf das Instrument zurück, um Zahlungen aus dem städtischen Fonds zur Kompensation von CO₂-Emissionen an Landwirte vor Ort auszuschütten.

Für uns als Regionalwert AG Freiburg-Südbaden liegt darin ein zentraler Gedanke: Eine zukunftsfähige Landwirtschaft braucht mehr als gute Absichten. Sie braucht Instrumente, die Leistungen sichtbar machen, die bislang übersehen werden. Und sie braucht neue Wege, um diese Leistungen gesellschaftlich anzuerkennen und wirtschaftlich tragfähig zu machen.

Die Regionalwert-Leistungsrechnung leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Sie verändert den Blick auf Landwirtschaft – weg von der Frage, was sie kostet, hin zu der Frage, was sie für uns alle leistet.

Einen jounalistischen Einblick in das kommunale Pilotprojekt und die Anwendung der Regionalwert-Leistungsrechnung gibt ein aktueller Beitrag im Wirtschaftsmagazin brand eins.

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18.12.2025

Veränderungsprozesse begleiten

Landwirtschaft weiterdenken

Mit Alternative Bio begrüßen wir einen neuen Partnerbetrieb im Netzwerk der Regionalwert AG Freiburg-Südbaden, der sich bereits seit vielen Jahren für nachhaltige Veränderungsprozesse im Bio-Bereich einsetzt. Hinter Alternative Bio steht Johannes Ell-Schnurr, Agrarwissenschaftler, Berater und Moderator, der Landwirtschaft aus Praxis, Verbandsperspektive und unternehmerischer Verantwortung kennt.

Aufgewachsen auf einem landwirtschaftlichen Nebenerwerbsbetrieb in Südbaden, absolvierte Johannes zunächst eine landwirtschaftliche Ausbildung, studierte anschließend Agrarwirtschaft mit Schwerpunkt Ökolandbau und war mehrere Jahre in Forschung und Lehre tätig. Über zwei Jahrzehnte prägte er als Geschäftsführer von Demeter Baden-Württemberg die Entwicklung des ökologischen Landbaus mit.
Diese breite Erfahrung bildet bis heute das Fundament seiner Arbeit.

Mit Alternative Bio begleitet er heute Betriebe, Organisationen und Einrichtungen vor allem in Veränderungs- und Entwicklungsprozessen. Dazu gehören Umstellungen auf Bio- oder Demeter-Standards ebenso wie Fragen der Organisation, Zertifizierung, Betriebsentwicklung oder der nachhaltigen Ausrichtung von Großküchen und Einrichtungen der Außer-Haus-Verpflegung. Sein Ansatz ist dabei bewusst ganzheitlich: Nicht einzelne Maßnahmen stehen im Mittelpunkt, sondern tragfähige Strukturen, Verlässlichkeit und Zusammenarbeit.

Ein zentrales Thema ist dabei die Vernetzung entlang der Wertschöpfungskette. Nachhaltige Landwirtschaft, so seine Überzeugung, gelingt nicht im Alleingang. Sie braucht stabile Partnerschaften zwischen Erzeugung, Verarbeitung, Handel und Gemeinschaftsverpflegung – und Räume, in denen sich Menschen begegnen, austauschen und gemeinsam Lösungen entwickeln können. Genau hier sieht er große Schnittmengen mit der Arbeit der Regionalwert AG.

Seine persönliche Verbindung zur Regionalwert-Bewegung reicht dabei weit zurück. Bereits vor deren Gründung unterstützte Johannes die konzeptionellen Vorarbeiten von Christian Hiss und begleitete die Entwicklung der Idee über viele Jahre hinweg. Heute bringt er seine Erfahrung nicht nur als Partnerbetrieb, sondern auch als Aufsichtsratsvorsitzender mit ein.

16.12.2025

Crazy Farm und fairer Boden

Das Greenmotions Filmfestival Freiburg

„Closing the Loop: Innerhalb planetarer Grenzen leben“ – unter diesem Sonderthema stand das diesjährige Greenmotions Filmfestival. Am Sonntag, den 9. November, wurden im Kommunalen Kino im Alten Wiehrebahnhof Filme gezeigt, die sich mit Landwirtschaft, Klimawandel und gerechten Zukunftsperspektiven beschäftigten.

Der Kurzfilm „The Crazy Farm“ porträtiert das außergewöhnliche Agrarprojekt der Taiwanesin Humama nahe Chengdu. Mit 50 Jahren ließ sie ihr Stadtleben hinter sich, um eine ökologische Farm aufzubauen, auf der Gemüseanbau und Viehzucht bewusst in Harmonie miteinander verbunden werden. Der Film zeigt eindrucksvoll, wie mutige persönliche Entscheidungen neue Formen nachhaltiger Landwirtschaft möglich machen – selbst wenn man dafür von anderen als verrückt angesehen wird.

Der Dokumentarfilm „Demain, la Vallée“ von Jérôme Prudent richtet den Blick auf kollektive Prozesse: Bürger:innen, Landwirt:innen und Wissenschaftler:innen stimmen im Tal der Arac in der französischen Ariège ihre Perspektiven aufeinander ab, um angesichts des Klimawandels gemeinsam über die Nutzung ihrer Böden zu entscheiden. Der Film macht sichtbar, wie Konflikte offen verhandelt und unterschiedliche Interessen zusammengeführt werden können – mit dem Ziel, tragfähige Entscheidungen für Mensch, Natur und Landwirtschaft zu entwickeln.

Im Anschluss an die Filmvorführungen fand eine Podiumsdiskussion statt, die den Bogen nach Freiburg schlug. Vertreter:innen der Agronauten, von Piluweri, der Regionalwert AG sowie der Gartencoop diskutierten, was es bedeutet, Landwirtschaft gerechter, resilienter und zukunftsfähig zu gestalten. Schnell wurde deutlich: Der notwendige Wandel gelingt nur, wenn unterschiedliche Akteur:innen miteinander ins Gespräch kommen – über Branchen, Lebensrealitäten und Überzeugungen hinweg.

Das Greenmotions Filmfestival bot dafür einen inspirierenden Raum und zeigte wie Film und Dialog gesellschaftliche Debatten anstoßen und vertiefen können.

08.10.2025

Netzwerk unter Strom

Kooperation mit EWS

Die Regionalwert AG Freiburg-Südbaden und die Elektrizitätswerke Schönau eG (EWS) starten eine Kooperation. Gemeinsam wollen wir die Themen Energie (Bildung, Photovoltaik, Speicherlösungen) mit Vernetzung und Resilienz in unserem Partnernetzwerk stärken. Der Auftakt dazu findet Mitte Oktober in Form eines Partnertreffens statt.

EWS, bekannt als bürgereigene Energiegenossenschaft aus Schönau, steht seit Jahrzehnten für Klimaschutz, Atomausstieg und eine dezentrale Energiewende. Mit Strom- und Gasangeboten, Netzbetrieb und Energieberatungen bringen die „Stromrebellen“ wertvolle Expertise ein, die hervorragend zu unserem Wertschöpfungsverbund aus Landwirtschaft, Verarbeitung, Handel und Gastronomie passt.

Für unsere Partnerbetriebe eröffnet die Kooperation neue Perspektiven: Praxisnahe Informationen zu Photovoltaik und Speichern, Beratungsleistungen zu Energieeffizienz und Eigenverbrauch sowie Impulse aus Förderprogrammen wie dem EWS-Sonnencent. All dies ergänzt unser gemeinsames Ziel, die regionale Bio-Wertschöpfung zu stärken und gleichzeitig den ökologischen Fußabdruck zu verringern. Energie betrifft alle Bereiche und beeinflusst Wirtschaftlichkeit, Klimawirkung und Versorgungssicherheit gleichermaßen.

Das Partnertreffen im Oktober markiert den Auftakt. Dort wollen wir Erwartungen und Bedarfe zusammentragen, erste konkrete Anwendungsfelder diskutieren und die nächsten Schritte festlegen. Wir stellen damit sicher, dass wichtige Zukunftsthemen wie Energie aktiv in die regionale Wertschöpfung integriert werden – Mit EWS setzen wir das Netzwerk unter Strom!

07.10.2025

Was leisten SoLaWis?

den Wert Solidarischer Landwirtschaft sichtbar machen

SoLa – Was? Bei der Solidarischen Landwirtschaft schließen sich Erzeuger von landwirtschaftlichen Produkten und private Haushalte zusammen. Alle teilen sich die damit verbundene Verantwortung, das Risiko, die Kosten und die Ernte. Die Abnahme der Erzeugnisse ist garantiert und die Ernte bzw. alles, was notwendig ist, um diese zu erzeugen, wird durch den Mitgliedsbeitrag vorfinanziert.

In Kooperation mit dem Netzwerk Solidarische Landwirtschaft hat die Regionalwert Leistungen AG hat das online Erfassungstool angepasst, sodass die Leistungsrechnung besser die Besonderheiten von Solawis erfassen kann.

Mit dem Regionalwert Leistungsrechner können die Solawis jetzt ihren Mitgliedern die erbrachten Leistungen in den Dimensionen Ökologie, Soziales und Regionalökonomie ausweisen. Zusätzlich zeigt ein ganzheitlicher Nachhaltigkeitsscore, welche Potenziale im Betrieb vorhanden sind und wo noch Entwicklungsbedarf besteht.

Mit steigender Teilnehmerzahl – geplant sind 100 Betriebe – wird ein Bild der gesamten Solawi-Gemeinschaft aufgenommen, das dann mit anderen Betriebsformen verglichen werden kann. Es gibt dem Netzwerk Orientierung für die künftige Unterstützung seiner Mitglieder und hilft deren Berater:innen bei ihrer Arbeit mit den Solawis.

Mehr dazu lest ihr HIER

07.10.2025

Vom Kompost zum Klang

Premiere des
Soil Sound Festivals
in St. Peter

Rund 500 Besucher:innen erlebten am 27. September, dass Boden weit mehr ist als bloß die Erde unter unseren Füßen – er ist unser Common Ground: die Grundlage für Ernährung, Klimaresilienz und ein gutes Leben. Genau das wollten die Initiator:innen Silke und Ralf Schmid, Andreas Doerne, Isabelle Blattmann und Tim Taylor mit dem Soil Sound Festival sichtbar und spürbar machen. Unser Partnerbetrieb Steingrubenhof in St. Peter verwandelte sich dafür einmal mehr in ein Labor: für lebendige Böden, Musik und Kunst. Dabei haben sich die Künstler:innen vom Thema SOIL – BODEN inspirieren und leiten lassen.

Impulsvorträge, Workshops und ein speziell geschaffener Denk- und Dialograum wurden durch Hofführungen zu regenerativer Landwirtschaft und das abwechslungsreichen Musikprogramm ergänzt.

Mit seiner ersten Ausgabe ist dem Team ein inspirierender Auftakt gelungen – kreativ, kollaborativ und mitreißend. Die Kooperation aus Holistic Compost Lab, der Musikhochschule Freiburg, der Pädagogischen Hochschule Freiburg und Unterstützung durch das LEADER-Programm erinnerten in einer Zeit ökonomischer Krisen und sozialer Spannungen wie Musik, Kunst und Wissenschaft gemeinsam dazu beitragen können, Boden gut zu machen.

Mehr Infos gibt es HIER

Bildmaterial: F.Dietzenschmidt / twophasevisuals

07.10.2025

Regional, Öko und Sexy!

Die besten Partys finden in der Küche statt.

Am 25. September eröffnete auf der Rückseite des Freiburger Landgerichts die Plaza Food Boutique. Im Gegensatz zu den bisherigen Pop-up-Stores, in denen vor allem der Einzelhandel oder Kunst eine Rolle spielten, liegt der Fokus dieses Mal auf regionalen und klimaneutralen Lebensmitteln. Hinter dem Projekt stehen die Freiburger Wirtschaft Touristik und Messe (FWTM) sowie das Umweltschutzamt, der Ernährungsrat und die Plaza Culinaria – versorgt mit vielen Produkten aus unserem Netzwerk durch die Regionalwert Frischekiste.

Bis Anfang November finden außerdem diverse Workshops, Vorträge und Events verschiedener lokaler Initiativen statt. Über die Seite des Freiburger Ernährungsrats kann man sich zu den Veranstaltungen anmelden. Mit dabei sind auch viele Betriebe aus unserem Netzwerk wie Querbeet und das Adelhaus.

Bereits bei der Eröffnung hat sich gezeigt: das Design spricht nicht die übliche Kundschaft an. Wir freuen uns jedenfalls wenn so mehr Menschen über den Tellerrand schauen und dabei regionale Lebensmittel für sich entdecken!

30.09.2025

Ein fairer Kaffee zum Start

und regionale Vielfalt auf dem Teller.

Vom 12. bis 26. September 2025 fand die bundesweite Faire Woche statt – die größte Aktionswoche zum Fairen Handel in Deutschland. Unter dem Motto „Fair handeln – Vielfalt erleben!“ beteiligte sich auch Freiburg mit einer besonderen Veranstaltung. Nach einer Führung durch das Heliotrop bot das gemeinsame Frühstück – regional, bio und fair – Raum für intensiven Austausch. Dabei wurde schnell deutlich: Fairer Handel bedeutet weit mehr, als nur Kaffee bewusst einzukaufen. Es geht um die gesamte Vielfalt unserer Lebensmittel, um solidarische Produktionsweisen und um die Zusammenarbeit vieler Akteur:innen, die gemeinsam neue Wege eröffnen – bis in unsere Region!

Die Regionalwert AG Freiburg-Südbaden freut sich, Teil dieses Netzwerks zu sein und mit Partner:innen daran zu arbeiten, dass faire Lebensmittel selbstverständlich werden. Denn durch Vernetzung, Kooperation und gegenseitige Unterstützung können wir neue Standards setzen.

Fairer Kaffee ist also erst der Anfang – die Vielfalt auf dem Teller unser Ziel.

Im Rahmen der Aktion „50×50 faire Frühstücke an außergewöhnlichen Orten“, die das 50-jährige Jubiläum der Weltläden feiert, trafen sich Vertreter:innen aus ganz unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen. Eingeladen waren unter anderem die Weltläden Freiburgs, das St. Ursula-Gymnasium, der BDKJ Freiburg, die Bürgerstiftung, der DGB, das Social Innovation Lab im Grünhof e.V., WEtell, das Nachhaltigkeitsmanagement der Stadt Freiburg sowie die Regionalwert AG Freiburg-Südbaden.

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