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18.12.2025

Veränderungsprozesse begleiten

Landwirtschaft weiterdenken

Mit Alternative Bio begrüßen wir einen neuen Partnerbetrieb im Netzwerk der Regionalwert AG Freiburg-Südbaden, der sich bereits seit vielen Jahren für nachhaltige Veränderungsprozesse im Bio-Bereich einsetzt. Hinter Alternative Bio steht Johannes Ell-Schnurr, Agrarwissenschaftler, Berater und Moderator, der Landwirtschaft aus Praxis, Verbandsperspektive und unternehmerischer Verantwortung kennt.

Aufgewachsen auf einem landwirtschaftlichen Nebenerwerbsbetrieb in Südbaden, absolvierte Johannes zunächst eine landwirtschaftliche Ausbildung, studierte anschließend Agrarwirtschaft mit Schwerpunkt Ökolandbau und war mehrere Jahre in Forschung und Lehre tätig. Über zwei Jahrzehnte prägte er als Geschäftsführer von Demeter Baden-Württemberg die Entwicklung des ökologischen Landbaus mit.
Diese breite Erfahrung bildet bis heute das Fundament seiner Arbeit.

Mit Alternative Bio begleitet er heute Betriebe, Organisationen und Einrichtungen vor allem in Veränderungs- und Entwicklungsprozessen. Dazu gehören Umstellungen auf Bio- oder Demeter-Standards ebenso wie Fragen der Organisation, Zertifizierung, Betriebsentwicklung oder der nachhaltigen Ausrichtung von Großküchen und Einrichtungen der Außer-Haus-Verpflegung. Sein Ansatz ist dabei bewusst ganzheitlich: Nicht einzelne Maßnahmen stehen im Mittelpunkt, sondern tragfähige Strukturen, Verlässlichkeit und Zusammenarbeit.

Ein zentrales Thema ist dabei die Vernetzung entlang der Wertschöpfungskette. Nachhaltige Landwirtschaft, so seine Überzeugung, gelingt nicht im Alleingang. Sie braucht stabile Partnerschaften zwischen Erzeugung, Verarbeitung, Handel und Gemeinschaftsverpflegung – und Räume, in denen sich Menschen begegnen, austauschen und gemeinsam Lösungen entwickeln können. Genau hier sieht er große Schnittmengen mit der Arbeit der Regionalwert AG.

Seine persönliche Verbindung zur Regionalwert-Bewegung reicht dabei weit zurück. Bereits vor deren Gründung unterstützte Johannes die konzeptionellen Vorarbeiten von Christian Hiss und begleitete die Entwicklung der Idee über viele Jahre hinweg. Heute bringt er seine Erfahrung nicht nur als Partnerbetrieb, sondern auch als Aufsichtsratsvorsitzender mit ein.

16.12.2025

Crazy Farm und fairer Boden

Das Greenmotions Filmfestival Freiburg

„Closing the Loop: Innerhalb planetarer Grenzen leben“ – unter diesem Sonderthema stand das diesjährige Greenmotions Filmfestival. Am Sonntag, den 9. November, wurden im Kommunalen Kino im Alten Wiehrebahnhof Filme gezeigt, die sich mit Landwirtschaft, Klimawandel und gerechten Zukunftsperspektiven beschäftigten.

Der Kurzfilm „The Crazy Farm“ porträtiert das außergewöhnliche Agrarprojekt der Taiwanesin Humama nahe Chengdu. Mit 50 Jahren ließ sie ihr Stadtleben hinter sich, um eine ökologische Farm aufzubauen, auf der Gemüseanbau und Viehzucht bewusst in Harmonie miteinander verbunden werden. Der Film zeigt eindrucksvoll, wie mutige persönliche Entscheidungen neue Formen nachhaltiger Landwirtschaft möglich machen – selbst wenn man dafür von anderen als verrückt angesehen wird.

Der Dokumentarfilm „Demain, la Vallée“ von Jérôme Prudent richtet den Blick auf kollektive Prozesse: Bürger:innen, Landwirt:innen und Wissenschaftler:innen stimmen im Tal der Arac in der französischen Ariège ihre Perspektiven aufeinander ab, um angesichts des Klimawandels gemeinsam über die Nutzung ihrer Böden zu entscheiden. Der Film macht sichtbar, wie Konflikte offen verhandelt und unterschiedliche Interessen zusammengeführt werden können – mit dem Ziel, tragfähige Entscheidungen für Mensch, Natur und Landwirtschaft zu entwickeln.

Im Anschluss an die Filmvorführungen fand eine Podiumsdiskussion statt, die den Bogen nach Freiburg schlug. Vertreter:innen der Agronauten, von Piluweri, der Regionalwert AG sowie der Gartencoop diskutierten, was es bedeutet, Landwirtschaft gerechter, resilienter und zukunftsfähig zu gestalten. Schnell wurde deutlich: Der notwendige Wandel gelingt nur, wenn unterschiedliche Akteur:innen miteinander ins Gespräch kommen – über Branchen, Lebensrealitäten und Überzeugungen hinweg.

Das Greenmotions Filmfestival bot dafür einen inspirierenden Raum und zeigte wie Film und Dialog gesellschaftliche Debatten anstoßen und vertiefen können.

08.10.2025

Netzwerk unter Strom

Kooperation mit EWS

Die Regionalwert AG Freiburg-Südbaden und die Elektrizitätswerke Schönau eG (EWS) starten eine Kooperation. Gemeinsam wollen wir die Themen Energie (Bildung, Photovoltaik, Speicherlösungen) mit Vernetzung und Resilienz in unserem Partnernetzwerk stärken. Der Auftakt dazu findet Mitte Oktober in Form eines Partnertreffens statt.

EWS, bekannt als bürgereigene Energiegenossenschaft aus Schönau, steht seit Jahrzehnten für Klimaschutz, Atomausstieg und eine dezentrale Energiewende. Mit Strom- und Gasangeboten, Netzbetrieb und Energieberatungen bringen die „Stromrebellen“ wertvolle Expertise ein, die hervorragend zu unserem Wertschöpfungsverbund aus Landwirtschaft, Verarbeitung, Handel und Gastronomie passt.

Für unsere Partnerbetriebe eröffnet die Kooperation neue Perspektiven: Praxisnahe Informationen zu Photovoltaik und Speichern, Beratungsleistungen zu Energieeffizienz und Eigenverbrauch sowie Impulse aus Förderprogrammen wie dem EWS-Sonnencent. All dies ergänzt unser gemeinsames Ziel, die regionale Bio-Wertschöpfung zu stärken und gleichzeitig den ökologischen Fußabdruck zu verringern. Energie betrifft alle Bereiche und beeinflusst Wirtschaftlichkeit, Klimawirkung und Versorgungssicherheit gleichermaßen.

Das Partnertreffen im Oktober markiert den Auftakt. Dort wollen wir Erwartungen und Bedarfe zusammentragen, erste konkrete Anwendungsfelder diskutieren und die nächsten Schritte festlegen. Wir stellen damit sicher, dass wichtige Zukunftsthemen wie Energie aktiv in die regionale Wertschöpfung integriert werden – Mit EWS setzen wir das Netzwerk unter Strom!

07.10.2025

Was leisten SoLaWis?

den Wert Solidarischer Landwirtschaft sichtbar machen

SoLa – Was? Bei der Solidarischen Landwirtschaft schließen sich Erzeuger von landwirtschaftlichen Produkten und private Haushalte zusammen. Alle teilen sich die damit verbundene Verantwortung, das Risiko, die Kosten und die Ernte. Die Abnahme der Erzeugnisse ist garantiert und die Ernte bzw. alles, was notwendig ist, um diese zu erzeugen, wird durch den Mitgliedsbeitrag vorfinanziert.

In Kooperation mit dem Netzwerk Solidarische Landwirtschaft hat die Regionalwert Leistungen AG hat das online Erfassungstool angepasst, sodass die Leistungsrechnung besser die Besonderheiten von Solawis erfassen kann.

Mit dem Regionalwert Leistungsrechner können die Solawis jetzt ihren Mitgliedern die erbrachten Leistungen in den Dimensionen Ökologie, Soziales und Regionalökonomie ausweisen. Zusätzlich zeigt ein ganzheitlicher Nachhaltigkeitsscore, welche Potenziale im Betrieb vorhanden sind und wo noch Entwicklungsbedarf besteht.

Mit steigender Teilnehmerzahl – geplant sind 100 Betriebe – wird ein Bild der gesamten Solawi-Gemeinschaft aufgenommen, das dann mit anderen Betriebsformen verglichen werden kann. Es gibt dem Netzwerk Orientierung für die künftige Unterstützung seiner Mitglieder und hilft deren Berater:innen bei ihrer Arbeit mit den Solawis.

Mehr dazu lest ihr HIER

07.10.2025

Vom Kompost zum Klang

Premiere des
Soil Sound Festivals
in St. Peter

Rund 500 Besucher:innen erlebten am 27. September, dass Boden weit mehr ist als bloß die Erde unter unseren Füßen – er ist unser Common Ground: die Grundlage für Ernährung, Klimaresilienz und ein gutes Leben. Genau das wollten die Initiator:innen Silke und Ralf Schmid, Andreas Doerne, Isabelle Blattmann und Tim Taylor mit dem Soil Sound Festival sichtbar und spürbar machen. Unser Partnerbetrieb Steingrubenhof in St. Peter verwandelte sich dafür einmal mehr in ein Labor: für lebendige Böden, Musik und Kunst. Dabei haben sich die Künstler:innen vom Thema SOIL – BODEN inspirieren und leiten lassen.

Impulsvorträge, Workshops und ein speziell geschaffener Denk- und Dialograum wurden durch Hofführungen zu regenerativer Landwirtschaft und das abwechslungsreichen Musikprogramm ergänzt.

Mit seiner ersten Ausgabe ist dem Team ein inspirierender Auftakt gelungen – kreativ, kollaborativ und mitreißend. Die Kooperation aus Holistic Compost Lab, der Musikhochschule Freiburg, der Pädagogischen Hochschule Freiburg und Unterstützung durch das LEADER-Programm erinnerten in einer Zeit ökonomischer Krisen und sozialer Spannungen wie Musik, Kunst und Wissenschaft gemeinsam dazu beitragen können, Boden gut zu machen.

Mehr Infos gibt es HIER

Bildmaterial: F.Dietzenschmidt / twophasevisuals

07.10.2025

Regional, Öko und Sexy!

Die besten Partys finden in der Küche statt.

Am 25. September eröffnete auf der Rückseite des Freiburger Landgerichts die Plaza Food Boutique. Im Gegensatz zu den bisherigen Pop-up-Stores, in denen vor allem der Einzelhandel oder Kunst eine Rolle spielten, liegt der Fokus dieses Mal auf regionalen und klimaneutralen Lebensmitteln. Hinter dem Projekt stehen die Freiburger Wirtschaft Touristik und Messe (FWTM) sowie das Umweltschutzamt, der Ernährungsrat und die Plaza Culinaria – versorgt mit vielen Produkten aus unserem Netzwerk durch die Regionalwert Frischekiste.

Bis Anfang November finden außerdem diverse Workshops, Vorträge und Events verschiedener lokaler Initiativen statt. Über die Seite des Freiburger Ernährungsrats kann man sich zu den Veranstaltungen anmelden. Mit dabei sind auch viele Betriebe aus unserem Netzwerk wie Querbeet und das Adelhaus.

Bereits bei der Eröffnung hat sich gezeigt: das Design spricht nicht die übliche Kundschaft an. Wir freuen uns jedenfalls wenn so mehr Menschen über den Tellerrand schauen und dabei regionale Lebensmittel für sich entdecken!

30.09.2025

Ein fairer Kaffee zum Start

und regionale Vielfalt auf dem Teller.

Vom 12. bis 26. September 2025 fand die bundesweite Faire Woche statt – die größte Aktionswoche zum Fairen Handel in Deutschland. Unter dem Motto „Fair handeln – Vielfalt erleben!“ beteiligte sich auch Freiburg mit einer besonderen Veranstaltung. Nach einer Führung durch das Heliotrop bot das gemeinsame Frühstück – regional, bio und fair – Raum für intensiven Austausch. Dabei wurde schnell deutlich: Fairer Handel bedeutet weit mehr, als nur Kaffee bewusst einzukaufen. Es geht um die gesamte Vielfalt unserer Lebensmittel, um solidarische Produktionsweisen und um die Zusammenarbeit vieler Akteur:innen, die gemeinsam neue Wege eröffnen – bis in unsere Region!

Die Regionalwert AG Freiburg-Südbaden freut sich, Teil dieses Netzwerks zu sein und mit Partner:innen daran zu arbeiten, dass faire Lebensmittel selbstverständlich werden. Denn durch Vernetzung, Kooperation und gegenseitige Unterstützung können wir neue Standards setzen.

Fairer Kaffee ist also erst der Anfang – die Vielfalt auf dem Teller unser Ziel.

Im Rahmen der Aktion „50×50 faire Frühstücke an außergewöhnlichen Orten“, die das 50-jährige Jubiläum der Weltläden feiert, trafen sich Vertreter:innen aus ganz unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen. Eingeladen waren unter anderem die Weltläden Freiburgs, das St. Ursula-Gymnasium, der BDKJ Freiburg, die Bürgerstiftung, der DGB, das Social Innovation Lab im Grünhof e.V., WEtell, das Nachhaltigkeitsmanagement der Stadt Freiburg sowie die Regionalwert AG Freiburg-Südbaden.

31.07.2025

Christian Hiß bei SWR1 Leute

So lohnt sich ökologischer Landbau wieder

Eichstetten am Kaiserstuhl ist seit Jahrzehnten ein wichtiger Ort für die ökologische Landwirtschaft in Deutschland. Einer der prägenden Köpfe dieser Entwicklung ist Christian Hiß, der sich seit über 40 Jahren dafür einsetzt, die Leistungen von Landwirt:innen für Umwelt- und Klimaschutz sichtbar und messbar zu machen.

Und so kann es funktionieren – In einem speziellen Online-Tool erfassen Landwirt:innen Maßnahmen, die die Artenvielfalt fördern – etwa das Anlegen von Hecken, Blühstreifen oder andere ökologische Flächen. Diese Leistungen werden mit einem Preis versehen und zeigen so, welchen Wert diese Arbeit für die Allgemeinheit hat. Gleichzeitig wird deutlich, wie sich diese Kosten in den Verkaufspreisen von Lebensmitteln widerspiegeln.

Diese Idee gewinnt international an Bedeutung. Die EU plant, ihre Direktzahlungen künftig stärker an solche Gemeinwohlleistungen zu knüpfen. Länder wie Spanien, Frankreich, Lateinamerika und die Schweiz haben ihre Märkte bereits auf diese Art der Leistungsberechnung umgestellt. Liechtenstein geht noch weiter und macht ab 2028 die Gemeinwohl-Leistungsrechnung für alle Landwirt:innen verpflichtend.

Was das alles mit Philosophie und sogar mit Sokrates zu tun hat, erklärt Christian Hiß in der Sendung SWR1 Leute.

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28.07.2025

Save the date

13. und 14.09. am Kaiserstuhl

Nachhaltig genießen und regionale Landwirtschaft erleben: Wochenende
der offenen Bauernhöfe am Kaiserstuhl

Am 13. und 14. September 2025 öffnen ausgewählte Höfe am Kaiserstuhl
ihre Tore für alle Interessierten. Unter dem Motto „Mit Rad, Wanderung
oder ÖPNV – auf zu tollen Betrieben am Kaiserstuhl“ laden die
teilnehmenden Betriebe Besucher:innen ein, die Vielfalt der regionalen
Landwirtschaft kennenzulernen und mit allen Sinnen zu erleben. Der
Eintritt ist frei!

Dachswanger Mühle (Umkirch, 13.9.), Freuobst (Eichstetten, 13.9.),
Gärtnerei Querbeet (Eichstetten, 13.+ 14.9.), Schambachhof (Bötzingen,
14.9.) und Hofladen Rudmann (Wasenweiler, 14.9.) bieten an diesem
Wochenende ein abwechslungsreiches Programm mit Hofführungen,
Live-Musik, Verkostungen, Info- und Essensständen, Kinderprogramm sowie
hofeigenen Spezialitäten.

Von Live-Konzerten mit Echo Nomade, RosaFamosa und Rainer Ukulelenz,
Miguel vom Collectivo Nativo, dem Elsässer Liedermacher Daniel Muringer,
DJ-Sets von Brandy Zardinelli bis zu Kinderspass und spannenden
Einblicken in biologische und bäuerliche Landwirtschaft ist für alle
Altersgruppen etwas dabei. Zudem wird es Gemüse-, Tofu- Cidre- und und
Wein-Verkostungen sowie Ausstellungen zur Geschichte des
Ernährungssystems der Region und gesunder Ernährung geben. Und natürlich
Gastronomie, u.a. mit der Genusswerkstatt. Die Regionalwert AG wird mit
Betrieben stark vertreten sein.

Besucher:innen sind eingeladen, mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit dem
öffentlichen Nahverkehr anzureisen, um einen Beitrag zum Klimaschutz zu
leisten und die Schönheit der Region zu genießen.

Organisiert wird das Wochenende von den Agronauten e.V. in Kooperation
mit der Bio-Musterregion Freiburg und der Stadt Freiburg.

28.07.2025

2. Partnertreffen des Netzwerks

Jung Fruchtstäfte – Einblicke in einen echten Saftladen

Wir hatten Anfang Juli 25 ein inspirierendes Treffen mit circa 20 Partnerbetrieben bei JUNG Fruchtsäfte GbR in Köndringen nahe Freiburg Südbaden. Der Juniorchef Leander Jung führte uns durch das Unternehmen und gewährte spannende Einblicke in die Herstellung ihrer hochwertigen Bio‑Fruchtsäfte. Begleitet wurde er von seinem Vater Klaus Jung, Ideengeber, Gründer und auch heute noch aktiv im Unternehmen tätig.

Regionales Obst und Bio Qualität

Bei JUNG Fruchtsäfte kommt das Obst größtenteils aus der direkten Umgebung. Etwa 70 Prozent stammen aus dem Umkreis von rund 60 Kilometern, maximal 180 Kilometer. Die eigenen Streuobstwiesen liefern rund die Hälfte der Früchte. So bleiben Geschmack, Biodiversität und Transparenz erhalten.

Vielfalt im Sortiment

Leander Jung zeigte uns die Produktion von Bio‑Direktsäften, ergänzt wird das Sortiment durch Schorlen und Liköre, seit einigen Jahren feine Destillate aus alten Obstsorten. Zudem können private Streuobstbesitzer ihr eigenes Obst pressen und abfüllen lassen.

Familienbetrieb mit Geschichte

Der Vater Klaus Jung begann in den 1990er Jahren mit der Cidre Herstellung, stellte den Betrieb früh auf Bio um und setzt konsequent auf alte Streuobstsorten wie Berlepsch, Boskoop, Gravensteiner oder Cox Orange. Sohn Leander stieg 2010 ein und übernahm 2014 die Geschäftsführung, während der Senior sich stärker auf die Spirituosenmarke BrandJung konzentriert.

Ein gelungener Abend

Der Nachmittag war geprägt von Austausch, Networking und der gemeinsamen Leidenschaft für nachhaltige Direktvermarktung. Unser Treffen bei JUNG Fruchtsäfte war rundum gelungen und zeigte eindrucksvoll, wie regionale Verarbeitung und Bioqualität Hand in Hand gehen.

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