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Was Freiburg von Neumarkt lernen kann

Gemeinwohlleistungen honorieren!

Ein landwirtschaftlicher Betrieb leistet weit mehr als nur Lebensmittelproduktion. Bei einer entsprechenden Arbeitsweise werden Böden und Wasser geschützt, Artenvielfalt erhalten, Ausbildungsplätze geschaffen und regionale Wirtschaftskreisläufe gestärkt. Vieles davon kommt der gesamten Gesellschaft zugute – wird wirtschaftlich aber bisher kaum berücksichtigt.

Die Stadt Neumarkt in der Oberpfalz zeigt, wie Kommunen das ändern können. Beim AgriKultur Festival in Freiburg sprechen wir darüber, was sich aus diesem Modell für unsere Region lernen lässt.

In einer Videobotschaft stellt Ralf Mützel, Amtsleiter Amt für Nachhaltigkeit, das kommunale Modell vor und berichtet von den bisherigen Erfahrungen. Anschließend diskutieren Vertreterinnen und Vertreter der Agronauten, der Regionalwert-Leistungsrechnung und der Regionalwert AG Freiburg-Südbaden, welche Perspektiven sich daraus für Freiburg und die Region ergeben.

Panel „Gemeinwohl vor Marktlogik“
Samstag, 11. Juli 2026, 14 Uhr in der Aula

Neumarkt hat es vorgemacht. Nun sprechen wir gemeinsam darüber, was Freiburg daraus lernen – und vielleicht sogar besser machen – kann. Diese sogenannten Gemeinwohlleistungen sind nicht an eine bestimmte Stadt gebunden. Auch landwirtschaftliche Betriebe in Freiburg und der Region erbringen täglich Leistungen, von denen wir alle profitieren.

Der Einstieg ist möglich: mit einem Pilotprojekt, einem geplanten Budget und einer engen Beteiligung der Landwirtschaft. Der wichtigste erste Schritt besteht darin, Gemeinwohlleistungen nicht länger als selbstverständliche und kostenlose Nebenprodukte der Landwirtschaft zu betrachten.

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