Am Mittwoch, 13. Januar fand der jährliche Agrarkongress des Bundesumweltministeriums statt. Die von Tanja Busse und Jes Weigelt moderierte Veranstaltung beinhaltete einige interessante Themen und Aussagen. Insgesamt wurde viel über die Gemeinsame Agrarpolitik der EU diskutiert, ein Thema, das auch uns natürlich sehr beschäftigt.

Zu unserer Freude sprachen einige Teilnehmer*innen davon, dass Subventionen künftig an Nachhaltigkeitsleistungen geknüpft werden sollen, so beispielsweise Bundesumweltministerin Svenja Schulze und auch Folkhard Isermeyer, Präsident des Thünen-Instituts. In seinem Vortrag „Werte schaffen Einkommen“ war er von unserer Richtig-Rechnen-Logik nicht weit entfernt. Auch die Diskussion von Maria Noichl und Martin Häusling, beide MdEP und Schattenberichterstatter*in zur GAP-Strategieplanverordnung forderten ähnliche Änderungen, wenngleich sie mit ihren Berichten aus Brüssel etwas pessimistischer klangen.

Am darauffolgenden Freitag, den 15.Januar 2021, fand außerdem der DBU Kongress „#DBUdigital – Online-Salon zur Internationalen Grünen Woche 2021: Was ist uns eine nachhaltige Landwirtschaft wert?“ statt. Auch hier waren wir aufmerksame Zuhörer*in.
Eine Transformation der Agrarwirtschaft zu mehr Nachhaltigkeit erscheint zunehmend das Gebot der Stunde. Wie aber gelingt der Wechsel zu einem System, das Klima und Umwelt schützt und zugleich den Betrieben ein rentables Wirtschaften ermöglicht? Vor allem: Welche konkreten Mechanismen und Lenkungseffekte sind erforderlich, damit Ökosystemleistungen der Landwirtschaft angemessen vergütet werden und es sich für Bäuerinnen und Bauern lohnt, umweltgerecht zu wirtschaften? Darüber diskutierten Gäste aus Wissenschaft, Verbänden, Agrarpolitik und Praxis.

Die Tendenz scheint klar – nun heißt es diese Entwicklungswünsche/ -ziele auch in die Tat umzusetzen! Wir haben mit unserem Regionalwert-Leistungsrechner hierzu bereits ein passendes Instrument entwickelt, mit dem man schon heute ausrechnen kann, welche Summe die Landwirte brauchen, damit die Nachhaltigkeitsleistungen auch bezahlt werden können.

Mehr zum Regionalwert-Leistungsrechner unter: www.regionalwert-leistungen.de.