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Sonderpreis „BodenWertSchätzen“ geht an das „BioDorfEichstetten“

Von links: DBU Generalsekretär Dr. Bottermann, Christian Hiß, BM Michael Bruder, Wilhelm Rinklin, RNE Generalsekretär Prof. Dr. Günther Bachmann Photo: Gemeindeverwaltung Eichstetten Sonderpreis „BodenWertSchätzen“ geht an das „BioDorf Eichstetten“ Finale im Wettbewerb von Rat für Nachhaltige Entwicklung und Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Die Sieger im bundesweiten Wettbewerb „BodenWertSchätzen“ stehen fest. 19 „Leuchtturmprojekte“ sind von einer Fachjury […]

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Von links: DBU Generalsekretär Dr. Bottermann, Christian Hiß, BM Michael Bruder,
Wilhelm Rinklin, RNE Generalsekretär Prof. Dr. Günther Bachmann

Photo: Gemeindeverwaltung Eichstetten

Sonderpreis „BodenWertSchätzen“ geht an das „BioDorf Eichstetten“
Finale im Wettbewerb von Rat für Nachhaltige Entwicklung und Deutschen Bundesstiftung
Umwelt.

Die Sieger im bundesweiten Wettbewerb „BodenWertSchätzen“ stehen fest. 19
„Leuchtturmprojekte“ sind von einer Fachjury aus den insgesamt knapp 160 Bewerbungen für
das Finale gestern Abend in der Deutschen Bundesstiftung Umwelt nominiert worden. Die
Hauptpreise in den fünf Kategorien gingen nun nach Bayern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen,
Sachsen-Anhalt und Berlin. Mit Sonderpreisen wurden Projekte aus Berlin, Baden-
Württemberg (Eichstetten am Kaiserstuhl), Nordrhein-Westfalen und Hamburg geehrt.
Preisträger und Platzierte freuen sich über insgesamt 75.000 Euro, die der Rat für Nachhaltige
Entwicklung (RNE) und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) ausgelobt haben. Für
die Generalsekretäre Dr. Heinrich Bottermann (DBU) und Prof. Dr. Günther Bachmann
(RNE) ist dies ein Signal weit über den Bodenschutz hinaus.

Mit Sonderpreisen (jeweils 5.000 Euro) ausgezeichnet wurden Barbara Geiger (Berlin) mit
ihrem Projekt „Fräulein Brehms Tierleben“, das BioDorf Eichstetten (Baden-Württemberg),
die Katholische Landjugendbewegung Deutschlands (Bad Honnef, Nordrhein-Westfalen) für
ihre Feldrandschilder „Wir stehen auf Boden“ und die Susila Dharma – Soziale Dienste
(Hamburg) für ihr Projekt zur nachhaltigen ländlichen Entwicklung in Karnataka, Indien.

Den Sonderpreis für Eichstetten nahmen Bürgermeister Michael Bruder, Wilhelm Rinklin von
Naturkost Rinklin und Christian Hiß Gründer und Vorstand der Regionalwert AG entgegen.
Das mit der Auszeichnung verbundene Preisgeld soll im Sinne des Wettbewerbs dem Thema
der Bodenfruchtbarkeit zugutekommen.

Auszug aus der Laudatio des Jurypaten Uwe Greff, (BioBodenGenossenschaft)
„Die Idee des biologischen Landbaus wurde vor über 60 Jahren aus englischer
Kriegsgefangenschaft mit nach Eichstetten gebracht. In der Folge stellten sechs Landwirte aus
Eichstetten auf den biologischen Landbau um. Heute kann die Gemeinde auf ihrer
Gemarkung ca. 26 % anerkannt ökologisch bewirtschaftete Fläche vorweisen, fast 5-mal so
viel wie der Bundesdurchschnitt. Eichstetten hat sich dafür eingesetzt, dass die
Bodenfruchtbarkeit in der Gemeinde geschützt und von vielen Bürgern geschätzt wird. Als
Vorreiter wurden wesentliche Impulse für den ökologischen Landbau in Deutschland gesetzt
und darüber hinaus die Verbraucher über die Besonderheiten des Ökologischen Landbaus in
Bezug auf den Boden und seiner Fruchtbarkeit aufgeklärt. Im Rahmen von
„BodenWertSchätzen“ wird die Initiative „BioDorf Eichstetten“ mit einem Sonderpreis
ausgezeichnet für ihre einzigartige Leistung, als Dorf seit 60 Jahren den ökologischen
Landbau und die Fruchtbarkeit seines Bodens zu fördern.“

Die Vielzahl der Themenfelder und die eingereichten Projekte hätten „deutlich gemacht, dass
engagierte Menschen und Gruppen unterschiedliche Beiträge zum Schutz des Bodens in den
verschiedenen Feldern leisten können. So werden auch andere animiert, für den Schutz
unseres wertvollen Bodens aktiv zu werden. Umfassender Bodenschutz kann nur gelingen,
wenn die Bedeutung und der Wert der Böden, deren Gefährdung und Nutzung und die daraus
resultierenden Folgen allen Bevölkerungskreisen bewusst werden“, betonte DBUGeneralsekretär
Bottermann anlässlich der Preisverleihung. RNE-Generalsekretär Bachmann
erklärte: „Allein Deutschland verliert täglich circa 75 bis 80 Hektar Boden. Die Ursachen sind
vielfältig, die Wirkung gleich: Wertvolle Böden gehen meist unwiederbringlich verloren.

Link zur kompletten PressemSonderpreisPressemitteilungitteilung der DBU:
https://www.dbu.de/123artikel36559_2362.html

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Photo: Gemeindeverwaltung Eichstetten