Katharina und Philipp Goetjes waren in den letzten Monaten auf der Suche nach einem geeigneten Zuchtstier für die Milchviehherde ihres Betriebs. In den vergangenen Jahren wurden die Kühe vom Tierarzt künstlich besamt. Das wird nun auf natürlichem, wesensgemäßem Wege geschehen. Durch einen Stier in der Kuhherde gibt es eine größere Chance der pünktlichen Besamung der Kühe, was auch gut für die Wirtschaftlichkeit und die Unabhängigkeit des Betriebs ist.

Nach langer erfolgloser Suche, haben sie die Wege auf einen kleinen Bauernhof geführt, auf welchen sie ihre Bullenkälber für die Mast verkaufen. Von dort kauften sie ein Bullenkalb, das ursprünglich vom Breitenwegerhof stammt, zurück. Angelo, wie der Bulle getauft wurde, ist nun über ein Jahr alt. Er ist von einer sehr guten Kuh aus der hofeigenen Herde. Ein paar Tage nach seiner Ankunft auf dem Breitenwegerhof, hatte Angelo schon seinen ersten Einsatz. Und das ist der Prachtkerl: